Besuch von SPD-Bundestagskandidat Jonas Hoffmann und Bundestagsabgeordneten Dr. Johannes Fechner bei Recyclingfirma Kühl

Veröffentlicht am 29.08.2017 in Pressemitteilungen

v.l.n.r. Michael Leusch, Armin Schweizer, Jonas Hoffmann, Dr. Johannes Fechner

Sicherheit und Digitalisierung standen dabei auf der Agenda

Bei seiner „Tour“ durch den Südwesten Deutschlands besuchte der Bundestagsabgeordnete und rechtspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion, Dr. Johannes Fechner gemeinsam mit dem Bundestagskandidaten Jonas Hoffmann die Recyclingfirma Kühl in Efringen-Kirchen. Diesen sensiblen Termin organisierte der SPD-Ortsverein, ging doch die Bevölkerung nach den Bränden 2013/14 ziemlich auf Distanz zum Entsorgungsunternehmen in ihrer Gemeinde.

 

Beim Rundgang betonte Niederlassungsleiter Michael Leusch, dass Kühl die Sorgen und Nöte der Anwohner wohl ernst nehme. „Die Brandschutzmaßnahmen sind verbessert und wir vermeiden so gut es eben geht, dass unnötige Emissionen freigesetzt werden“, betont Leusch. Dazu gehört, dass Papier in den Hallen abgekippt wird, die Biomülltonnen direkt zur Biogasanlage nach Singen, ohne Zwischenlagerung gefahren werden; ebenso die gelben Säcke, die größtenteils ebenfalls direkt nach Rheinfelden zur Sortieranlage gebracht werden. Auf den lauten Schredder angesprochen, gibt Leusch zu bedenken, dass dieser nur viermal im Jahr, jeweils ein Woche nur vormittags und dabei mit Wasserberieselung betrieben wird. Kühl wisse um die Problematik eines Standorts im Gewerbegebiet, der direkt an ein Wohngebiet grenzt und somit einen höchst sensiblen Bereich darstellt. All diese Maßnahmen haben auch dazu beigetragen, dass es kaum mehr Beschwerden gibt. „Wenn es welche gibt, versuchen wir auch darauf einzugehen und wo es möglich ist, Abhilfe zu schaffen“, erläutert Leusch. Der Betrieb sei im Wandel, vor allem durch Digitalisierung.

 

Michael Leusch betonte den großen technischer Wandel beim Recycling und unterstrich die Wichtigkeit von Digitalisierung im Müllgeschäft: „Ob Erfassungstechnik beim Einsammeln oder Trenntechnik beim vollautomatisierten Sortieren, die deutsche Müllbranche wird immer mehr durch Maschinen bestimmt“. Jonas Hoffmann schloss sich der Einschätzung an und ergänzte: „Man kann nicht oft genug darauf hinweisen, wie fundamental die Digitalisierung Unternehmen und Arbeitsplätze verändern wird, darum ist es auch so wichtig, dass wir diesen Wandel gestalten“.

 

Neben der Digitalisierung betonte Leusch auch die Personenfreizügigkeit als wichtige Grundlage des Unternehmenserfolges. Über vierzig Fahrer beschäftigt Kühl in der rund siebzig köpfigen Belegschaft. „Ohne aber unsere Nachbarn aus Osteuropa würden wir unsere Dienstleistungen nicht so gut hinbekommen“, erklärte Leusch. „Dass unser Dreiländereck von offenen Grenzen lebt und profitiert, viele Menschen in der Schweiz arbeiten und viele Unternehmen Beschäftigte aus ganz Europa haben, scheinen einige oft zu vergessen, so oft wie von strikten Grenzkontrollen die Rede ist“, merkte Jonas Hoffmann abschließend an.

 

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