SPD-Ortsverein startet Aufruf zu „Bahn vor Ort in Efringen-Kirchen“ am 16. Februar

Veröffentlicht am 05.02.2018 in Pressemitteilungen

Der SPD-Ortsverein hat sich auf einer Vorstandssitzung mit der Bahnveranstaltung am 16. Februar beschäftigt. Man sei zwar generell für Gefahrgut auf der Schiene, nicht aber dass durch abgestellte Gefahrgutzüge in einem Wohngebiet die Bevölkerung Gefahren ausgesetzt bleibt, die vermeidbar wären. Das wie soll Gegenstand der Diskussion mit der Bahn werden. Bei einer Havarie wie zuletzt im Dezember, sind nicht nur Anwohner betroffen, sondern auch die Einsatzkräfte.

Hätte sich der Vorfall mit dem sich selbst entzündlichen Methymethacrylat im Sommer ereignet, es hätte eine unbeschreibliche Katastrophe ausgelöst, war man sich in der Runde sicher.

Da es der SPD wichtig ist, dass viele Menschen die Gelegenheit nutzen, ihr Interesse und ihre Betroffenheit an der Veranstaltung zu bekunden, selbst aber nicht einladen kann, hat der Vorstand beschlossen, einen Aufruf zur Teilnahme zu starten, der im Kernort verteilt und auf der Homepage veröffentlicht werden soll. Der Aufruf soll auch an die umliegenden Ortsvereine entlang der Rheintalbahn verschickt werden.

In dem Aufruf heißt es: „Seit langer Zeit haben wir uns der Problematik von abgestellten Gefahrgutzügen direkt neben einem Wohngebiet angenommen und haben die Bahn trotz vieler Initiativen leider nicht dazu bewegen können, aus eigenem Verantwortungsbewusstsein diese prekäre Situation zu beseitigen. Selbst eine Havarie am Bahnhof Efringen-Kirchen konnte daran nichts ändern. Daher rufen wir Sie als Anwohner/Anwohnerin der Rheintalbahn dazu auf, durch Ihre Teilnahme Ihr Interesse zu bekunden, dass sich hier etwas ändern muss – bevor noch Schlimmeres passiert!“

 

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