Attraktive Entwicklung des Ortszentrums von Efringen-Kirchen

Veröffentlicht am 25.08.2016 in Kommunalpolitik

Sehr geehrte Bürgerin, sehr geehrter Bürger,

sehr geehrte Gewerbetreibende,

im ganzen Landkreis kann man mittlerweile erfreulicherweise festellen, dass sich die Kommunen für ein attraktives Ortszentrum einsetzen und diese entsprechend aufwerten. In unserem Ortszentrum hat sich dagegen diese Entwicklung leider nicht eingestellt.

Die offensichtlich stagnierende Entwicklung und der nicht erkennbare Wille eines positiven Einwirkens erzeugt keine Motivation für potentielle Investoren und somit ist eher die Gefahr eines „Ausbluten des Ortszentrum “ zu befürchten.

Um mit dem Neubau des neuen Rathauses auch die Basis für das zukünftige Ortszentrum zu schaffen, wurden bereits im Jahre 1990 unter Mitwirkung von Planungsexperten die ersten Schritte für das zukünftige Ortszentrum ergriffen.

 

Vor drei Jahren hatten wir dann den Planungsingenieur Albert Schmidt eingeladen, um mit ihm und Ihnen, den Anwohnern und Gewerbetreibenden in der Hauptstraße, vor Ort der Frage nachzugehen, wie man das Ortszentrum für Gewerbe und Einwohner attraktiver gestalten kann, um längerfristig  dem „Ausbluten“ der Hauptstraße gegenzusteuern sowie die verkehrliche Situation zu verbessern?

Die Kernaussagen waren:

  • Ursprüngliches Ziel: das „Rathaus als Ortszentrum“ soll sich entwickeln
  • Planung für eine Erweiterung des Ortszentrums sollte dabei nicht am Bahnhof aufhören, sondern auch die Lutherkirche miteinbeziehen
  • Verkehrsberuhigung für die Hauptstraße
  • Ein Ideenwettbewerb könnte für kostengünstige Entwürfe sorgen
  • Da die Gemeindeverwaltung das Thema nicht aufgreift, könnte es parteiübergreifend als Bürgerprojekt angestoßen werden

Seither ist zwar einiges geschehen wie beispielsweise der Umbau des Bahnhofes mitsamt neuen Park & Ride-Parkplätzen sowie der Vermietung des leerstehenden „Schlecker-Ladens“. Aber auch im negativen Sinne mussten wir feststellen, dass unsere Anträge, einen Ideenwettbewerb durchzuführen, aus Kostengründen abgelehnt wurden.

Mit einer Ausschreibung eines städtebaulichen Wettbewerbs, der in einer Höhe von 5.000 bis 10.000 Euro ausgeschrieben werden könnte, hätte die Gemeinde einen Grobentwurf, mit dem sie Zuschussgelder vom Land beantragen könnte.

Da die Mittel für einen Ideenwettbewerb nun mal nicht von der Verwaltung zur Verfügung stehen, könnte versucht werden, dies über ein Bürgerprojekt selbst in die Hand zu nehmen.

Was wäre dafür besser geeignet, als beispielsweise mit einem Straßenfest dafür zu werben und  den Erlös in einen Ideenwettbewerb zu stecken? Mit einem Spendenaufruf könnten weitere Gelder gesammelt werden.

Um solch ein bürgerschaftliches Projekt anzugehen, bräuchte es natürlich erst einmal eine breite Zustimmung bei den Anwohnern und Gewerbetreibenden, ob sie daran Interesse haben?

Erst wenn dies der Fall ist, würden wir den nächsten Schritt angehen und zu einem Treffen einladen, bei dem Fragen, Anregungen und Wünsche sowie Details besprochen werden könnten.

Daher würden wir uns über eine Rückmeldung (mit beiliegender Karte oder per E-Mail) von Ihnen bis spätestens 22. September 16 sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

für den Vorstand

Armin Schweizer

Anlage:

Rückmeldekarte

 

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