SPD Efringen-Kirchen

Kalkwerk will CO2-Ausstoß halbieren

Veröffentlicht am 16.02.2025 in Presseecho

Mit spannenden Informationen wartete Werksleiter Zacharias Grote beim Besuch des Bundestagskandidaten Julian Wiedmann im Kalkwerk auf. Der CO2-Austoß wird gesenkt.

Auf Einladung des SPD-Ortsvereins Efringen-Kirchen besuchten der SPD-Bundestagskandidat Julian Wiedmann und der Bundestagsabgeordnete Kevin Leiser aus Hohenlohe sowie Kreisrätin Marion Caspers-Merk, Gemeinderat Karl-Friedrich Hess und Ortsvereinsvorsitzenden Armin Schweizer das Lhoist-Kalkwerk Istein. Werksleiter Zacharias Grote stellte zu Beginn seiner Präsentation die Zukunftsfrage der Kalkproduktion in den Raum. Vor allem gehe es darum, wie eine klimaneutrale Kalkproduktion bis 2045 zu schaffen ist.

Ein Teil der Zukunft heißt Karbonatisierung. Dadurch wird klimaschädliches CO2 durch Kalkprodukte wieder aus der Luft aufgenommen. In einem Dreiklang von CO2-Vermeidung, CO2-Abscheidung und Karbonatisierung strebt die Branche an, die CO2-Emissionen aus der Kalkherstellung bis 2030 um mehr als 50 Prozent zu verringern.

Noch werden bei der Kalkproduktion große Mengen CO2 freigesetzt, weil diese direkt aus dem Kalkstein kommen. Lhoist arbeitet intensiv an neuen technischen Möglichkeiten, diese Emissionen zukünftig deutlich zu verringern. Grote und Wiedmann sehen sich hierbei an einem Strang ziehen. Für Werksleiter Grote bedeuten eingesparte CO2-Emissionen einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz in der Industrie. Wiedmann wiederum sieht dadurch im Kalksektor gute Voraussetzungen, die deutschen Klimaziele bis zum Jahr 2045 erreichen zu können.

veröffentlicht in der Badischen Zeitung vom 13.02.2025