Im Beisein der Bürgermeisterin fand auf Einladung des SPD-Ortsvereins der 2. Kulturstammtisch in der Kulturscheune Rabe in Kleinkems statt.
Im Beisein der Bürgermeisterin fand auf Einladung des SPD-Ortsvereins der 2. Kulturstammtisch in der Kulturscheune Rabe in Kleinkems statt.
Eingangs erinnerte Armin Schweizer an die Ergebnisse des 1. Treffens Mitte Mai.
Dazu äußerte sich die Bürgermeisterin aber ablehnend, da es bereits eine Projektgruppe der Gemeinde im Rahmen des Förderprogramms ‚Aller.Land‘ gäbe. Bis auf Birgit Meier, die bei der fünfköpfigen Veranstaltung am 2. Oktober dabei war, wusste niemand der fünfzehn Teilnehmer etwas über dieses Projekt, da darüber nichts öffentlich bekannt wurde, was Schweizer kritisierte.
Holzmüller erläuterte, dass es sich dabei um eine Theatergruppe in Häg-Ehrsberg handelt, die sich auf die Fahne geschrieben hat, mehr Kultur im ländlichen Raum stattfinden zu lassen. Kreisrätin Marion Caspers-Merk, die den Stammtisch moderierte, ergänzte, dass es sich um ein vom Kreis gefördertes Projekt handele, das mehr oder weniger Theater betreffe.
In der Stammtischrunde wurde weiter der Fokus auf die Bedeutung der Alten Schule als Kulturzentrum gelegt. Peter Bossart bemängelte wie zuvor Reinhard Bombsch, dass den Künstlern ein Ausstellungsraum fehle, Walter Kösters und Eckhard Lenzing hoben die Bedeutung des Festsaals für die Kammerkonzerte hervor, der über die Gemeinde hinaus hohes Ansehen genießt. Tobias Elsäßer von der Musikschule Markgräflerland stellte die aktuelle Arbeit der öffentlichen Bildungseinrichtung vor, welche den Saal der Alten Schule für den Unterricht nutzt. Die Musikschule würde sich darüber hinaus auch über eine Nutzung der Alten Schule als Kulturzentrum freuen. Francois Labbé regte an, den wunderschönen Garten mehr für Veranstaltungen zu nutzen.
Der Diskussion um die Alte Schule entgegnete Holzmüller, dass ihr Fortbestand im Rahmen des Gemeindeentwicklungskonzepts geprüft werde und gab Überlegungen der Verwaltung zum dann reduzierten Gebäudebestand der Gemeinde bekannt, dafür dann ein neues, größeres Veranstaltungsgebäude für Vereine und Veranstaltungen bauen wolle. Holzmüller musste aber einräumen, dass es weder ein Grundstück noch Pläne oder ein Finanzkonzept dafür gäbe. Sie bestätigte, dass der Gemeinderat hierzu noch nicht einbezogen wurde.
Willfried Bussohn erinnerte noch einmal daran, dass die Alte Schule schon einmal verkauft wurde, um sie für teures Geld wieder zurückzukaufen.
Auch wenn es vorerst keine Agenda-Gruppe ‚Kultur‘ gibt, soll der Kulturstammtisch fortgeführt werden und das Gemeindeentwicklungskonzept kritisch und konstruktiv begleiten.
Schweizer betonte, dass der Ortsverein von vornherein nur Initiator für einen Kulturstammtischs sein wollte, um die Kunst- und Kulturschaffenden der Gemeinde sowie Kulturinteressierte an einen Tisch zu bringen, um ihre Anliegen zu hören, was es vor Jahrzehnten schon einmal gab. Und das sei erreicht worden. Mit Eckhart Lenzing von den Kammerkonzerten wurde ein engagierter Kulturschaffender gefunden, der zukünftig zum Kulturstammtisch einladen wird.