SPD-Ortsverein zum aktuellen Brennpunktthema:

Veröffentlicht am 02.09.2018 in Pressemitteilungen

Noch einmal Glück gehabt

Auf der gestrigen Vorstandssitzung des SPD-Ortsvereins sorgte neben der Vorbereitung der Kommunalwahl das aktuelle Brennpunkthema für Diskussionsstoff.

In der Runde waren sich die Genossen einig, dass der Brand beim Recyclingunternehmen hätte noch schlimmere Folgen haben können, wenn nicht günstiger Wind den Rauch nach oben blies, der Starkregen vom Vortag, genügend Löschwasser aus dem Feuerbach ermöglichte sowie die Brandschutzmauer zum Raiffeisenmarkt, wo enorme Düngemittel lagern, sich bewährt hätte und die Feuerwehr beherzt schlimmeres verhindert hat.

Erleichtert war man darüber, dass niemand verletzt wurde. Stefan Hoffmann bekräftigte noch einmal, dass die Befürchtungen der Bahnanwohner real sind: Wenn auf Gleis 5 ein Gefahrgutzug ohne Lok abgestellt wird und in unmittelbarer Nähe ein Feuer ausbricht. Zum Glück parkte an diesem Tag dort kein Güterzug.

Nachdem die SPD im vorigen Jahr den Entsorger besucht hatte (BZ u. OV v. 30.7.17) und dabei die Sorgen und Befürchtungen der Anwohner dem Niederlassungsleiter vorgetragen hatte, haben sich heute die Maßnahmen, die nach den Bränden 2013 und 2014 durchgeführt wurden, nur bedingt als auszureichend bewiesen. „Das Maß an Akzeptanz scheint in der Bevölkerung voll zu sein“, gibt Gemeinderat Karlfrieder Hess zu verstehen.

Der erneute Brand sei nicht mehr tragbar für die Anwohner, andere Lösungen müssen jetzt diskutiert und geprüft werden, beispielsweise, ob nicht das geplante Gewerbegebiet „Vollenburg-Ost“ in Kleinkems für eine Umsiedlung der Recyclingfirma in Frage käme. Diese Aufgabe müssten Gemeinde, Landratsamt gemeinsam mit der Firma Kühl angehen. Infrastruktur mit guter Verkehrsanbindung gäbe es dort jedenfalls und die Lage habe gute Voraussetzung dafür, dass keine Emissionen mehr in Wohngebieten die Bevölkerung beängstigt.

 

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