Teilortswahl erschwert Bewerbersuche

Veröffentlicht am 13.03.2009 in Presse im Wahlkreis

EFRINGEN-KIRCHEN (vl). Für die Gemeinde Efringen-Kirchen sind am 7. Juni 18 Gemeinderäte zu wählen. Die unechte Teilortswahl bringt es allerdings mit sich, dass für jeden Ortsteil eine bestimmte Anzahl an Kandidaten festgelegt ist. Für kleine Orte allerdings, denen weniger als vier Sitze zustehen, kann ein zusätzlicher Kandidat benannt werden – so handhabte es dieser Tage auch der SPD-Ortsvereins. Obwohl Kleinkems und Wintersweiler eigentlich nur ein Ratssitz und damit ein Kandidat pro Liste zusteht, konnte die SPD-Liste zwei Kandidaten für die Ortsteile angeben: Elmar Kiefer und Ulrike Rabe für Kleinkems und Hans-Peter Buck, und Christel Bartsch für Wintersweiler. "Noch nie war es so schwierig, Kandidaten zu finden", ist Irmtraud Töpplers Eindruck. Wobei die Regeln der unechten Teilortswahl für die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins ein wesentlicher Grund für die Schwierigkeiten beim Aufstellen einer Liste sind. Gäbe es diese nicht, wäre es für die SPD wesentlich einfacher gewesen, eine Liste mit 18 Kandidaten aufzustellen, erinnert sie. Denn in einzelnen Ortsteilen fand sich gar kein Bewerber für die SPD, im Zentralort aber hätte sie viel mehr aufbieten können, als nach den Teilortsregeln möglich ist. So geht die SPD nur mit 15 Kandidaten ins Rennen.

 

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