Presseecho
Nach drei Jahren „Zwangspause“ findet „Bring und Hol“ in Istein wieder statt. In der Isteiner Festhalle können am Samstag, 28. Oktober, weiterhin zu gebrauchende Gegenstände zur Mitnahme angeboten werden.
Der SPD-Ortsverein Efringen-Kirchen organisiert die Veranstaltung seit vielen Jahren und bekam dafür 1995 einen Umweltpreis verliehen. Durch die längere Nutzung der Gegenstände wird Müll vermieden und damit die Umwelt geschont. Gegenstände können zwischen 10.30 Uhr und 12.30 Uhr abgegeben werden. Anbieten tun sich dafür Haushaltswaren, Elektrogeräte, Spielzeug, Bücher, Hörbücher, CD’s, Sportausrüstung, Hobbyartikel, Kleidung, Klein- und Gartenmöbel, Pflanzen, Lampen, Korbwaren, Fahrräder.
Von der Annahme ausgeschlossen sind Gegenstände, die nichtfunktionsfähig sind, sowie Teppiche, Matratzen, Reifen, Autoersatzteile, Video-Kassetten, Röhrenmonitore, alte Skier, alte Aktenordner, Batterien, Problemstoffe und alles, was auf Grund seines Zustandes nicht mehrverwendbar ist. Der SPD-Ortsverein bittet in seiner Mitteilung darum, dass die Spender daran denken, dass nur abgegeben wird, was anderen eine Freude wäre.
Zum Mitnehmen öffnet die Festhalle im Basler Weg 26 von 13.30 und 14.30 Uhr. In dieser Zeit kann sich jeder dort umsehen und sich mit dem eindecken, wofür er noch Verwendung hat. Die Aktion „Bring und Hol“ bedeutet nicht, dass nur derjenige etwasholen kann, der zuvor etwas gebracht hat. Es bedeutet vielmehr, dass jeder das anbietet, was er nicht mehr benötigt und jeder das kostenlos mitnehmen kann, wofür er Verwendung hat.
Aufgrund der Kosten, die mit dieser Aktion verbunden sind, erhebt der Veranstalter von jedem erwachsenen Besucher ein Eintrittsgeld von vier Euro, das bereits ab 13.15 Uhr entrichtet werden kann. Kinder, Jugendliche, Sozialhilfe- und Bürgergeldempfänger sowie Flüchtlinge zahlen zwei Euro. Händler sind ausgeschlossen.
veröffentlicht in der online-Ausgabe der Oberbadischen vom 24.10.23
Auf den Spuren der Genossen: Im Jubiläumsjahr der SPD Efringen-Kirchen haben die Mitglieder des Ortsvereins einen Spaziergang durch Basel gemacht.
Seit mehr als 40 Jahren führt Michael Koschmieder aus Liel Menschen durch Basel, inzwischen gehört er zu den profiliertesten Stadtführern. Jüngst zeigte er mit der 13-köpfige Gruppe des SPD-Ortsvereins viel Sehens-und Wissenswertes beim dreistündigen Spaziergang durch Klein- und Großbasel.
Bereits beim Start am Claraplatz machte Koschmieder laut Nachbericht darauf aufmerksam, wo der Eingang zur unter dem Platz liegenden „Rätz-Stadt“ zu finden ist, eine riesige Cliquenhochburg, die früher im Ernstfall als unterirdisches Hospital gedient hatte. Ein Blick in die Clarakirche zeigte an der Ostwand ein Mosaik, das Jesus vor einer roten Fahne zeigt – ein Hinweis des Künstlers aus dem „roten“ Kleinbasel an die jenseits der Kirche gelegene Partei- und Gewerkschaftszentrale der Basler Genossen.
Vorbei am einzigartigen zweistöckigen Räbhüsli aus dem Mittelalter wurde das 350 Jahre alte Bürgerlichen Waisenhaus in der ehemaligen Kartause am Wettsteinplatz erreicht, das heute unterschiedliche Formen familienergänzender Tagesbetreuung bietet. Dann fuhr man mit der Fähri hinüber nach Großbasel.
SPD-Abgeordnete aus Lokal- und Bundespolitik haben Bürgermeisterin Carolin Holzmüller im Rathaus Efringen-Kirchen besucht.
Für einen Antrittsbesuch haben Bürgermeisterin Carolin Holzmüller jüngst die SPD-Abgeordneten Takis Mehmet Ali und Jonas Hoffmann mit dem Vorsitzenden des Ortsvereins, Armin Schweizer, im Rathaus besucht.
Laut Pressemitteilung des Abgeordnetenbüros berichtete Holzmüller von ihrer Anfangszeit im Amt. Sie sei schon mitten im Geschäft mit Personalmangel, geringen finanziellen Mitteln sowie fehlende Räumen in Kitas und Schulen. Auch Inklusion und infrastrukturelle Fragen spielen eine Rolle.
Mit Blick auf Kinderbetreuungseinrichtungen und Inklusion zeigte Bundestagsabgeordneter Mehmet Ali Perspektiven auf: „Oft ist nicht bekannt, dass es Zuschüsse vom Kommunalverband für Jugend und Soziales für inklusive Kindergärten gibt.“
Erst kürzlich hat der Gemeinderat Efringen-Kirchen einstimmig das Tiefengeothermie-Projekt von Badenova befürwortet. Hoffmann, MdL, lobt diese Entscheidung. Er verweist darauf, dass das Land in den nächsten Jahren den Landesentwicklungsplan fortschreibt und für erneuerbare Energiequellen ein räumliches Gesamtkonzept entwickelt.
Einen Blick auf Kultur und Bildung in der Gemeinde wirft Schweizer. Im Herbst ist zum Thema Bildung eine Veranstaltung der örtlichen SPD mit Vertretern aus dem Schulbereich geplant.
veröffentlicht in der Oberbadischen v. 24.05.2023